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Pfarreigeschichte

Um 1900
Vor rund hundert Jahren war das heutige Gebiet der Pfarrei St. Heinrich noch kaum besiedelt; östlich der Bahnlinie standen im Jahr 1880 lediglich sieben bewohnte Häuser. Das Gebiet der heutigen Pfarrei war wegen des leicht sumpfigen Geländes nicht bevorzugtes Bauland. In den achtziger Jahren wurde von der Heeresverwaltung hier eine Kasernenanlage errichtet, was den Anstoß zur weiteren baulichen Entwicklung gab. In der Folgezeit ließen sich einige größere Industriebetriebe in der Nachbarschaft nieder und die Eisenbahn erstellte mehrere Wohnblöcke in der Nähe des Bahnkörpers. Weitere Wohn- und Geschäftshäuser sowie einige Gärtnersiedlungen schlossen sich an. Um die Jahrhundertwende war die Bevölkerung von Bamberg-Ost schon so weit gewachsen, dass 1910 mit der Rupprechtschule ein eigenes Schulhaus gebaut wurde. In der Folgezeit wuchs der neue Stadtteil weiter. Er gehörte noch zur Pfarrei St. Gangolf.

1914-20
Schon 1914, vor Ausbruch des Krieges, fasste der damalige Gangolfer Pfarrer, Geistl. Rat Dorsch, den Plan, in der neu entstandenen Siedlung eine eigene Kirche zu errichten. Im April 1914 wurde der Kirchenbau-Verein Bamberg-Ost gegründet, der Interesse für den Kirchenbau wecken und die notwendigen Mittel dafür sammeln sollte.
Während des 1. Weltkriegs kam nicht nur die Bautätigkeit im neuen Stadtteil vorübergehend zum Stillstand, auch erlitten die Bemühungen um den Kirchenbau einen erheblichen Dämpfer, da durch die Inflation das bisher gesammelte Geld praktisch wertlos war.

1921-26
Da der Stadtteil nun auch durch viele private Neubauten immer weiter wuchs, wurde 1922 in der Turnhalle der Rupprechtschule eine provisorische Notkirche eingerichtet, in der zumindest am Sonntag Gottesdienst gehalten werden konnte. Ab 1928 wurden auch im neuerrichteten Kindergarten der Englischen Fräulein in der Pödeldorferstraße Gottesdienste gefeiert. In den Jahren 1923-1925 baute die Postverwaltung ihr Hauptkraftpostwerk (HKW) und umfangreiche Wohnanlagen für ihre Angestellten nach Bamberg-Ost.
Nach manchen schwierigen Verhandlungen und Auseinandersetzungen konnte die Kirchenverwaltung St. Gangolf 1926 von der Stadt Bamberg einen günstigen Bauplatz im Umfang von über zwei Tagewerk erwerben, was ungefähr 7000 m² entspricht.

1927
Nachdem durch ein größeres Darlehen von den deutschen Bistümern und der Stadt Bamberg die Finanzierung des Kirchenbaus gesichert war, begannen im April die Bauarbeiten. Mit dem Bau der Heinrichskirche wurde der Augsburger Professor Michael Kurz beauftragt, für den es sein dritter großer Kirchenbau war. Knapp zwei Monate später, am 12. Juni 1927, fand die Grundsteinlegung statt.

 


1928

Der Bau schritt zügig voran: Nach dem Bau des Fundaments wurden die Sichtbetonpfeiler mit der sie verbindenden Galerie errichtet. Erst nachdem das „Gerippe“ stand, begann man damit die Außenmauern zu errichten. Zeitgleich schossen der Chorraum und die Türme in die Höhe.

 

1929

Nach einer Bauzeit von zweieinhalb Jahren war - mit einem Kostenaufwand von rund 585000 Reichsmark - der Kirchenbau so weit fortgeschritten, dass er bezugsfertig war. Die plastische und malerische Ausgestaltung des Kirchenraumes sollte aber noch einige Jahre in Anspruch nehmen. Am 8. September weihte Erzbischof Jakobus von Hauck zusammen mit Weihbischof Adam Senger die Heinrichskirche ein.
Das Fest der jährlichen Kirchweihe ist deshalb immer am Sonntag, der auf den 7. September folgt. Ursprünglich war vorgesehen, die Kirche der heiligen Dreifaltigkeit zu weihen. Schließlich entschied man sich dann doch für den hl. Heinrich (972-1024) als Kirchenpatron.
Die Seelsorge in der errichteten Kuratie wurde dem Franziskanerorden in Bayern übertragen. Weil ein Kloster noch nicht vorhanden war, diente den 3 zuständigen Geistlichen ein Haus in der Josefstraße 12 als Behelfswohnung.

 

1930

Die räumliche Entfernung von der Kirche erschwerte den Anfangsbetrieb in der Seelsorge. So entschloss sich die Provinzleitung der Franziskaner auf eigene Kosten ein Pfarrkloster zu bauen, nachdem vom Erzbischöflichen Ordinariat dieses nicht geplant war. Die Pläne hierfür stammten - wie die der Kirche - von Michael Kurz. Am 12. Mai wurde mit dem Ausheben der Fundamente begonnen. Am 26. September war das neue Kloster schon bezugsfertig. Die Baukosten beliefen sich incl. Inneneinrichtung auf ca. 140 000 Reichsmark.
Im Pfarrkloster war auch ein Raum für die neu gegründeten Vereine (Vinzenz-Verein, Mädchen-Jugendverein, Jugend- und Jungmännerverein, Kirchenbauverein) der Pfarrei.

1931-33
1931 wurde die Kirchenstiftung St. Heinrich gegründet. Ein Schwerpunkt der ersten Seelsorge war die Linderung der allgemeinen Armut in der Bevölkerung. Seit Februar 1931 bekamen zum Beispiel 20-30 Kinder täglich nach Schulschluss am Nachmittag ein volles Essen. Das Pfarrkloster wurde nach und nach der außerkirchliche Mittelpunkt der Gemeinde.

1934
Mit der Fertigstellung der beiden Mosaik-Seitenaltäre fand die innere Ausgestaltung der Kirche ihren vorläufigen Abschluss.

1936

Am 23.Dezember wurde die Kuratie St. Heinrich durch Erzbischof Jakobus von Hauck zur Pfarrei erhoben. Die Seelsorge für die Pfarrei St. Heinrich wurde den Franziskanern mit allen pfarrlichen Rechten und Pflichten überlassen, solange sie die dort eine klösterliche Niederlassung innehaben sollten. P. Viktor Krug, der bisher die Seelsorge in St. Heinrich leitete, wurde erster Pfarrvikar. In einem Vertrag wurde für den Fall der Aufgabe der Niederlassung durch die Franziskaner festgelegt, dass die Dienstgebäude wie bisher
Eigentum der Kirchenstiftung St. Heinrich bleiben und die bisher von den Franziskanern zu
tragende Baulast an den Dienstgebäuden mit dem Tag der Aufgabe an die Kirchenstiftung bzw.
Kirchengemeinde St. Heinrich überginge.

1939-45

Die Schularbeit der Pfarrgeistlichen wurde zu Anfang des Jahres 1939 erheblich vermehrt, da die Lehrerschaft mit wenigen Ausnahmen den Bibelunterricht niederlegte. Zu Beginn des neuen Schuljahres im Mai 1939 lag der gesamte Religionsunterricht von der 1.-8. Klasse in den Händen der Geistlichen.
Die Verdunkelungspflicht und die Kälte nötigten dazu in der Kirche einen heizbaren und verdunkelungsfähigen Raum einzurichten, der aber leider nicht groß genug war um allen Aufnahmebedürftigen Platz zu bieten. In den letzten Kriegsjahren waren bei Fliegeralarm bis zu 1000 Menschen in der Unter-kirche und in den einzelnen Stockwerken der Türme untergebracht. In der Nacht zum 31. März 1944 fiel - wahrscheinlich ein Notwurf - die erste feindliche Luftmine und detonierte nicht allzu weit von der Kirche entfernt. An der Kirche wurden die Kreuzwegfenster an der Nordseite ganz oder teilweise zerstört.

Den ersten richtigen Bombenangriff erlebte Bamberg am 14. Februar 1945. Ziel war der Bahnhof, wobei etliche zur Pfarrei gehörenden Wohn- und Industrieviertel in der Nähe des Bahnhofs mitgetroffen wurden. 32 Pfarreimitglieder starben. Am 22. Februar erfolgte der zweite Angriff, diesmal von einem stärkeren Verband von etwa 45 Flugzeugen. Die Neuerbstraße, das Gebiet vom Bahnhof bis zur Hofbräu, die Felder an der Zollnerstraße und der Umkreis des »Kapitol« wurden schwer getroffen. 12 Pfarreimitglieder büßten ihr Leben ein. Der dritte Angriff erfolgte am 11. April 1945, zwei Tage vor dem Einmarsch der Amerikaner, ganz auf den Bereich unserer Pfarrei. Bei diesem Angriff wurde das Kraftpostwerk und die beim Werk gelegenen Wohnungskolonien bis auf 2 Häuser zum größten Teil zerstört, zehn Menschen kamen dabei um.
Der größte Schaden an der Kirche und am Pfarrhaus entstand am Weißen Sonntag als nachmittags gegen 18.00 Uhr ein einzelner Tiefflieger einen Munitionszug am Bahnhof zur Explosion brachte. Die gewaltige
Detonation drückte in der Kirche während der Abendmesse auch noch alle Kreuzweg-Glasgemälde auf der Südseite ein, nachdem die der Nordseite ja schon ein Jahr zuvor zerstört wurden.
Nach ihrem Einmarsch am 13. April respektierte die amerikanische Besatzungsarmee sichtlich Kirche und Pfarrhaus und hielt auch Gottesdienste für amerikanische Soldaten in der Kirche ab. Auch entwickelten sich gute Beziehungen zu den amerikanischen Feldgeistlichen. In der Folgezeit fanden Kriegsgeschädigte und -flüchtlinge teilweise sogar monatelang Unterkunft im Pfarrhaus, das nur geringfügig beschädigt war.

1946

Zum 1. September löste P. Rigobert Spohn P. Viktor Krug als Pfarrer ab.
Die teilweise sehr mangelhafte Beleuchtung in der Kirche wurde von einer ansässigen Firma ausgebessert und modernen Bedürfnissen angepasst. Während die Vorlagen für den neuen Kreuzweg – man hatte beschlossen den im Krieg zerstörten Glaskreuzweg durch einen in Mosaik ausgeführten Kreuzweg in den zugemauerten Seitennischen zu ersetzen – schon auf
Kartons existierten und nur auf ihre Ausführung warteten, war an die Beschaffung einer Orgel
und neuer Glocken noch nicht zu denken.


1947
Durch ein paar kleine Eingriffe wurde der Kirchplatz verändert. Mit einem Eisengitter wurde der Vorplatz der Kirche beim Seiteneingang des Pfarrgartens – angeblich ein Tummelplatz für lichtscheue Gestalten und Liebespaare – abschließbar. Zur gleichen Zeit wurde die Lichtsäule auf dem Kirchplatz erstellt - wie das Eisengitter ebenfalls nach dem Plan des Baumeisters der Kirche, Michael Kurz. Somit war nun endlich der Kirchplatz beleuchtbar, und die Treppen vor dem Hauptportal bargen bei Dunkelheit keine Stolpergefahr mehr.
Die beiden Räume der Unterkirche, die während den Kriegsjahren als Luftschutzkeller dienten, wurden - soweit die Zeitverhältnisse dies gestatteten - für die Jugend eingerichtet und
mit 60 Hockern aus Eiche ausgestattet.


1948

Wie schon erwähnt verzichtete man darauf, die im Krieg zerstörten Kreuzwegbilder zu rekonstruieren. Im Oktober wurde der neue Mosaikkreuzweg schließlich nach monatelanger Erstellung und 3-wöchiger Montage fertig. Schon 1946 hatte sich die Kirchenstiftung vertraglich durch eine Währungsklausel abgesichert, so dass die Bezahlung kein größeres Problem darstellte. An Silvester wurde mit dem Bau einer neuen Orgel begonnen.
Außerdem begann man im Bereich der Gartenstadt (damals Spinnseyersiedlung) mit dem Bau der Notkirche St. Kunigund, um die dort ansässige stets wachsende Bevölkerung vor Ort seelsorgerisch betreuen zu können.



1949
Nachdem im November 1948 die Beichtstühle mit Türen (statt der bisherigen Vorhänge) versehen worden waren, erhielten sie in der Fastenzeit die dekorativen Abschlussgitter nach oben bis zur Galerie.

1951

Am 24. Juli kam auf zwei großen Lastwagen ein Großteil der neuen Orgel an. Die drei zuständigen Monteure bauten die alte Orgel ab und begannen danach mit der Aufstellung der neuen Orgel. Etliche Pensionisten halfen bei den Aufstellungsarbeiten mit. Am 9. September – dem Kirchweihfest –wurde die neuen Orgel feierlich eingeweiht.

 

1952-53
Nach der Errichtung der neuen Pfarrei St. Kunigund im September 1952 wurden ungefähr 4000 Christen aus der Pfarrei ausgegliedert. Nachdem anfangs die Gottesdienste von St. Kunigund noch in einer Notkirche gefeiert wurden, wurde im Oktober 1953 die neue Pfarrkirche St. Kunigund eingeweiht.


1954

Im September feierte die Pfarrei den 25. Jahrestag ihrer Kirchweihe.

1956
Bisher hatte die Kirche kein richtiges Geläut besessen: nur zwei Glocken hingen im Südturm, dem Glockenturm der Heinrichskirche, wobei die größere während des Krieges beschlagnahmt worden war. 1947 war als provisorischer Ersatz eine eiserne Schlagglocke beigefügt worden.

Anfang des Jahres 1956 wurde der Glockenturm aufgebrochen und das alte Geläut samt Glockenstuhl demontiert. Die neuen Glocken waren schon für das Frühjahr bestellt worden, wurden aber im September noch auf dem Deutschen Katholikentag in Bochum zur Schau gestellt. Eine Transportfirma aus der Pfarrei transportierte die Glocken kostenlos nach Bamberg und stellte sie auf dem Kirchplatz auf. Am 9. September wurden die acht neuen Glocken von Missionsbischof P. Edgar Häring geweiht. In den nächsten Wochen wurden sie mit Hilfe einer massive Aufzugsvorrichtung in den neuen Glockenstuhl montiert. Die größte Glocke hat einen maximalen Durchmesser von 2,09 m, die kleinste einen von 0,84 m.

1957

Die Decke des Kirchenschiffes wurde im Oktober und November mit weißen Dämmplatten belegt, was dem Raum ein ganz anderes Gesicht gab. Diese Arbeiten, die schon beim Bau der Kirche geplant waren, sollten das Gewölbe gegen Kälte abdichten, aber auch die Akustik verbessern. Auch wirkte die Kirche nun noch heller. Zwischen den Dämmplatten und dem bisherigen Gewölbe wurde zur Isolierung zusätzlich Glaswolle eingefügt. Außerdem wurde zur weiteren Verbesserung der Akustik eine unauffällig angebrachte Lautsprecheranlage installiert.

 1960
Im Oktober 1960 wurde auf der sogenannten Heinrichswiese nach dem ersten Spatenstich mit dem Bau eines großangelegten Pfarrheims und Jugendhauses begonnen, dem Freizeitwerk St. Heinrich.

 

 

1962
Am 1. November wurde nach zweijähriger Bauzeit das Freizeitwerk St. Heinrich von Erzbischofs Josef Schneider eingeweiht. Neben Räumen für die Pfarrjugend und einem Kindergarten bot das Freizeitwerk verschiedene Räumlichkeiten für alle Art von Veranstaltungen. Der Saal war der weitaus größte in Bamberg und hatte für damalige Verhältnisse eine ausgezeichnete Akustik.

1963-64
Im Juni 1963 wurde im Freizeitwerk eine Filiale der städtischen Leihbibliothek (heute: Stadtbücherei) eröffnet, in die die bisherige Pfarrbücherei eingegliedert wurde.
Rechtzeitig zur Christmette 1964 wurde zum ersten Mal die neue Kirchenheizung in Betrieb gesetzt. Die Heizung war im Ölverbrauch sehr sparsam und so als Dauerheizung Tag und Nacht nutzbar.

1967

P. Rigobert, der der Pfarrgemeinde St. Heinrich über 20 Jahre gewissenhaft als Pfarrer vorgestanden hatte, wurde von seinen Ordensoberen nach München berufen. Nachfolger von P. Rigobert, und somit dritter Pfarrer von St. Heinrich, wurde P. Eugen Wetzel, der in der Pfarrei schon drei Jahre als Kaplan gewirkt hatte.
Weiterhin übernahm die Pfarrei eine Patenschaft für die Missionsstation Ascension im Urwald Ostboliviens, im Gebiet der Guarayos-lndianer, mit der ein enger Kontakt gepflegt wurde und
die in den Folgejahren immer wieder mit Spenden unterstützt wurde.

1968

Ab Herbst wurde die Kirche in Rekordzeit renoviert. Außerdem wurde der Altarraum umgestaltet und den Anforderungen der heutigen Liturgie angepasst.
Unter der Leitung des Würzburger Dombaumeisters Hans Schädel wurden die Wände und Pfeiler gründlich gereinigt, die Kommunionbank wurde entfernt, der ehemalige Hochaltar wurde durch einen quadratischen Volksaltar aus Muschelkalk ersetzt, an die Stelle des früheren Altar-Rondells trat ein ebener Chorraum, der von zwei Bankreihen gesäumt wird. Damit wurde ein Raum geschaffen, der auch einer kleinen Gruppe eine intensive Mitfeier der Eucharistie ermöglicht. Der Tabernakel wurde in einen Sakramentsaltar an der rechten Seite des Chorbogens integriert. Die Mosaiken beider Seitenaltäre wurden abgedeckt und überputzt.

1969

Am 9. Februar weihte Erzbischof Josef Schneider den neuen Volksaltar ein.
Mitte November wurde mit dem Bau des dritten kath. Kindergartens in der Riemenschneiderstraße begonnen. Die Kosten beliefen sich auf rund 400 000 DM, von denen 100 000 DM die Pfarrgemeinde selbst aufbringen musste. Den Rest steuerten das Erzbischöfliche Ordinariat, die Stadt Bamberg und der Freistaat Bayern bei.
Im Dezember wurde ein Kirchenbauverein für das Stadiongebiet gegründet, dessen Aufgabe die Errichtung und Ausstattung einer neuen Kirche für das Stadiongebiet östlich des Berliner-Rings war.

1970
Im März wurden die Kriegergedächtniskapelle und die Marienkapelle renoviert, womit die 1968 begonnene Renovierung endlich abgeschlossen war.
Am 4. Oktober konnte der Kindergarten St. Franziskus geweiht und eröffnet werden. Der zur Pfarrei gehörende Architekt Josef Geiger hatte den Bau kostenlos geplant und geleitet. 90 Kinder fanden in dem neuen Kindergarten Platz.
Bemerkenswert: Die Pfarrjugend zählte in diesem Jahr 20 Jugendgruppen mit etwa 300 Mitgliedern. Dazu kam ein Stamm der St.-Georgs-Pfadfinder mit 120 Mitgliedern.

1971
Viel Freude und Zusammengehörigkeitsgefühl schenkte das erstmals durchgeführte Pfarrfest am Kirchweihsonntag, an dem auffallend viele junge Familien teilnahmen.
Der Kindergarten Freizeitwerk wurde renoviert und erhielt eine überdachte, schattenspendende Spielhalle im Außenbereich.
Außerdem wurde mit der Renovierung der Orgel wurde begonnen. Die Hauptlast der Renovierung wurde aber auf spätere Jahre verschoben.
Zu Weihnachten wurde die Pfarrgemeinde durch eine von P. Eugen neugestaltete Weihnachtskrippe überrascht, die sich noch heute in der Weihnachtszeit großer Beliebtheit erfreut.

 
1972

St. Heinrich war nach wie vor eine ständig wachsende Gemeinde. Nicht nur in Neubauvierteln schossen Hochhäuser aus dem Boden, auch im Herzen des Pfarrbezirks wurden Hochhäuser gebaut. Die Zahl der Pfarrangehörigen nahm ständig zu.
An einem Sonntag m Spätsommer stürzte infolge von Rostschäden ein Zeiger der Turmuhr ab. Daraufhin musste die Uhr an allen vier Turmseiten erneuert werden.


1975
Im März wurde der Personalbau des Freizeitwerkes mit drei Wohnungen fertiggestellt, in dem der Wirt und der Hausmeister, sowie die Leiterin des Kindergartens Wohnung bezogen. Im Oktober feierte der Kirchenchor St. Heinrich sein 40jähriges Bestehen. Im November wurde eine in Mailand gegossene Franziskusstatue in einer Seitennische der Kirche aufgestellt und geweiht.

1976
In der Kirche wurde eine neue Lautsprecheranlage installiert, da immer wieder Klage über die schlechte Akustik geführt wurde.
Im November wurde auf Initiative von Jugendkaplan P. Werner die „Offene Jugendarbeit (kurz: OJA) St. Heinrich“ ins Leben gerufen. Ihr Ziel war es das Angebot für junge Menschen in Bamberg-Ost zu erweitern: Jugendgottesdienste und andere religiöse Veranstaltungen gehörten ebenso zum Angebot wie Jugenddisco, Ausflüge und Freizeiten. In den Folgejahren wurde die OJA ein feste und bei den Jugendlichen sehr beliebte Größe in der Pfarrei.



1977

Hinsichtlich der Errichtung einer Kirche im Stadiongebiet ergab sich in diesem Jahr eine zweifache Klärung: Die neue Seelsorgestelle sollte den Namen "St. Anna" tragen und Bauträger für die Neuerrichtung sollte die Kirchenstiftung "Maria Hilf" in der Wunderburg sein.
Im Laufe des Jahres stellte sich auch heraus, dass etwa 250 000 DM in den Umbau des Kindergartens im Freizeitwerks investiert werden mussten, damit der Kindergarten weiterhin den Vorschriften des Bayer. Kindergartengesetzes entsprach.
Am 23. September wurde der komplett neue gebaute Kindergarten St. Heinrich in der Pödeldorfer Straße eingeweiht. Finanziert wurde er von den Maria-Ward-Schwestern vom Englischen Institut, die (wie die Jahrzehnte davor) auch weiterhin die Betreuung des Kindergartens übernahmen.


1978

Am 27. März wurde mit dem Bau der neuen St.-Anna-Kirche begonnen, die Grundsteinlegung folgte am 23. Juli, das Richtfest am 17. November. Die Pfarrangehörigen, die östlich des Berliner-Rings wohnten und von nun an zur neuen Kirchengemeinde St. Anna gehörten, wählten am 2. Juli die Mitglieder für die Filialkirchenstiftung St. Anna.
Am 8. Juli feierte der Kindergarten St. Heinrich sein 50jähriges Bestehen. Der Kindergarten wurde 1928 als erste derartige Einrichtung in Bamberg-Ost eröffnet und seitdem von den Maria-Ward-Schwestern vom Englischen Institut betreut.


1979
Mit Zustimmung des Metropolitahnkapitels und der an der Sache beteiligten Stellen pfarrte Erzbischof Elmar Maria Kredel mit Wirkung vom 1. März die Katholiken im Mannlehenweg, Agnes-Schwanfelder Straße, Süßholzweg, Stazinäriweg, Raatschkatlweg, Hans-Birkmayr-Straße, Theodor-Heuss-Ring, Ohmstraße, Kloster-Langheim-Straße und Schildstraße (ab Hausnummer 27, bzw. 36) aus der Pfarrei Maria Hilf aus und gliederte sie in die Pfarrei St. Heinrich Bamberg ein. Durch diese Umpfarrung wurde einem jahrzehntealten Volksbegehren entsprochen, denn bedingt durch das Einzugsgebiet der Rupprechtschule waren die meisten Katholiken dieses Gebietes seit jeher nach St. Heinrich orientiert.
Am 22. Juli weihte Alterzbischof Josef Schneider die St.-Anna-Kirche in der Jahnstraße.
Im September feierte unsere Pfarrei den 50. Jahrestag ihrer Kirchenweihe.
Folgende Bauvorhaben wurden weiterhin in diesem Jahr realisiert:
Umbau des Kindergartens im Freizeitwerk (250.000 DM)
Bastelraum für die Jugend im Freizeitwerk (35.000 DM)
Renovierungsarbeiten im Kindergarten St. Franziskus (30.000 DM).


1980

Mit ihrer Erhebung der Seelsorgestelle St. Anna zur Pfarrei musste St. Heinrich das Gebiet östlich des Berliner Rings und südlich der Kaserne an die neue Pfarrei abgeben.
Aus dem am 01. Oktober aufgelösten Franziskanerkloster St. Jakob kamen P. Franz Accursius Efinger und P. Lothar Köberlein nach St. Heinrich. Von nun an war hier das einzige Franziskanerkloster in Bamberg.
Neben der Sanierung des Haupteingans (Erneuerung des locker gewordenen Bodenbelags durch griffige Klinkersteine) und dem Bau eines barrierefreien Eingangs beim rechten Seiteneingang (ca. 20.000 DM) musste nach 20 Jahren erstmals das Dach des Freizeitwerks saniert werden (100.000 DM, 80.000 DM Zuschuss vom Ordinariat).

1982
60 Kinder feierten 1982 in St. Heinrich ihre Erstkommunion, zehn Jahre vorher waren es noch 210. Und wieder musste renoviert werden: Die Lüftungsanlage im Freizeitwerk (60.000 DM) wurde ebenso erneuert wie die Außenanlage des Kindergartens im Freizeitwerk (30.000 DM). Weiterhin wurde auf amtliche Anordnung die veraltete Schalttafel in der Heinrichskirche (ca. 10.000 DM) durch eine neue ersetzt.

1985

Wegen ihrer Einmaligkeit und als Vertreterin des Baustils ihrer Zeit wurde die Heinrichskirche gemäß der Haager Konvention in die Liste der schutzwürdigen Kulturgüter aufgenommen. Sie steht von nun an unter Denkmalschutz. In die Isolierung der Chorraumkuppel investierte man etwa 10.000 DM, Hochwasser richtete im Freizeitwerk und im Kindergarten St. Franziskus (die Räume standen hier über 1m unter Wasser) einen Schaden von über 10.000 DM an.

1986
Sanierungs- und Insatandsetzungsarbeiten im Kindergarten St. Franziskus und im Pfarrhaus (Amtsräume) verschlangen knapp 190.000 DM, die Erneuerung der Kirchenuhr und Schaffung eines Meditationsraumes in der Unterkirche etwa 40.000 DM.

1987
Nach 25jähriger Nutzung waren umfangreiche Renovierungsarbeiten im Freizeitwerk St. Heinrich notwendig geworden. Mit der Erneuerung der Küche und des Nebenzimmers im Restaurant begann deshalb die Generalsanierung des Freizeitwerks.

1988

Der Kindergarten St. Heinrich feierte sein 60-jähriges Bestehen.
Im September löste P. Leonhard Donhauser als neues Pfarroberhaupt P. Eugen Wetzel nach 24 Jahren (21 davon als Pfarrer) in St. Heinrich ab.

1989
Mit der Erneuerung der Heizanlagen und Versorgungsleitungen im Obergeschoss und verschiedenen Wärmedämmungsarbeiten wurden die Sanierungsarbeiten im Freizeitwerk angeschlossen. Der Gesamtkostenaufwand belief sich auf ca. 3 Mio. DM, wobei die Pfarrei den Großteil des Betrages durch Zuschüsse finanzieren konnte.
Am 17. September feierte die Pfarrei den 60. Jahrestag ihrer Kirchenweihe. Weiterhin wurde der bisher mit Autos zugeparkte Kirchplatz (Eugen-Pacelli-Platz) umgestaltet und erhielt seine heutige Form.

1990
In diesem Jahr stand die Priesterweihe von Robert Mayr (aus der Pödeldorferstraße 76) und des Franziskaners Br. Nathanael Hausner (Praktikant im Pastoraljahr) an.

1991

Nach vierjähriger Dauer wurde die Generalsanierung des Freizeitwerks Mitte des Jahres abgeschlossen. Ziel der Arbeiten war es, den Charakter des Hauses möglichst wenig zu verändern. Nacheinander wurden sämtliche Räume des Hauses saniert. Unter anderem wurde zur Bedienung des Saales eine großzügige Anrichte mit Keller- und Lastenaufzug gebaut, Foyer, Garderobe und WC-Anlagen komplett erneuert, Heizung und Lüftung ausgetauscht, die Verglasung teilweise erneuert und die Kegelbahn mit modernster Technik ausgestattet. Wenngleich auch die Erzdiözese Bamberg die Hauptlast der Finanzierung übernahm, musste die Pfarrei St. Heinrich erhebliches Eigenkapital beisteuern. Nach vielen Jahrzehnten verließen die Niederbronner Schwestern St. Heinrich. Mit Sr. Gottlinde, die 40 Jahre lang ihren Dienst als Pfarrschwester versah und sich um den Kirchenschmuck kümmerte und Sr. Willibroad, die in der Krankenseelsorge tätig war, werden die letzten beiden Schwestern abgezogen.

1996
Martin Battert feiert am 7. Juli seine Primiz in St. Heinrich.
 
 

1997
Pünktlich zum Osterfest wurde die mit großem Aufwand bewältigte Generalsanierung der Orgel beendet.
Bei einer Inspektion der Turmuhr wurden schon im vergangenen Jahr große Löcher im nordwestlichen Teil des Turmdaches festgestellt. Da der Winter eine umgehende Reparatur verhinderte wurde im April der Uhrturm der Kirche eingerüstet und mit den Ausbesserungsarbeiten begonnen.

1999
Zum 1. September gab die Bayerische Franziskanerprovinz aufgrund des Mangels an jüngeren Nachwuchskräften im Orden die Seelsorge der Pfarrei an die Erzdiözese zurück. Nur Pfarrer P. Leonhard Donhauser blieb in Absprache mit Franziskanerorden und Bistumsleitung auf eigenen Wunsch in der Gemeinde zurück. Ein Gedenkstein im Pfarrhaus erinnert heute noch an die ersten vier Franziskaner in St. Heinrich.
Das Pfarrhaus, dessen Baulast damit in den Besitz der Kirchenstiftung St. Heinrich überging, wurde bei dieser Gelegenheit saniert, einige Räumlichkeiten wurden für zukünftige Bedürfnisse umfunktioniert.
In diesem Jahr feierte die Pfarrei außerdem den 70. Jahrestag ihrer Kirchenweihe.

2003
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Im September verließ mit P. Klemens-August Droste von den Karmeliten der vorerst letzte Kaplan St. Heinrich. Als Seelsorger sind von nun an Pfarrer
P. Leonhard Donhauser und Pastoralreferent Dr. Andreas Hölscher tätig.
Am 14. September kann der Kindergarten St. Heinrich sein 75-jähriges Bestehen feiern.


2004

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Die Pfarrei feierte den 75. Jahrestag ihrer Kirchenweihe. Mit einem Festspiel über Kaiser Heinrich von Eduard Diener aus dem Jahr 1924 begannen im März die Feierlichkeiten. Weitere Aktivitäten (Festvortrag, eine kleine Ausstellung, Pfarrfest und die Pfarrwallfahrt zum Dom) sollten folgen.

Zum 01. September stand ein Wechsel der Pastoralreferenten an. Dr. Andreas Hölscher trat seine neue Stelle in der Nachbarpfarrei St. Kunigund an, für ihn kam Rudolf Brunner.

Weiterhin bestätigte sich der schon lange im Raum stehende Verkauf des Freizeitwerks: Zum 01. September wurde das Haus nach über 40 Jahren an das Deutsche Erwachsenenbildungswerk verkauft. Für die Pfarreiveranstaltungen soll ein neues Pfarrheim auf dem Pfarreigelände in der Eckbertstraße entstehen.
Von September 2004 bis März 2005 waren Umbaumaßnahmen im Pfarrhaus im Gange. Das Untergeschoss wurde komplett renoviert und steht fortan mit vier Gruppenräumen, Sanitäranlagen und Lagerräumen für die Gruppierungen der Pfarrei zur Verfügung. Auch das Obergeschoss wurde umgebaut; hier befinden sich nun der Wohntrakt des Pfarrers mit Küche und Gästezimmern. Während es noch kein neues Pfarrheim gab, fand die Jugend ihr Domizil in den Räumlichkeiten unterhalb der Sakristei. Den anderen Gruppen standen die Räume im Erdgeschoss und nach der Renovierung auch im Untergeschoss des Pfarrhauses zur Verfügung.


2005
Am 14. April begann mit dem ersten Spatenstich der Bau des neuen Pfarrheimes auf dem Gelände des ehemaligen Klostergartens. Es enthält einen großen, teilbaren Saal, eine Küche, einen Gruppenraum im 1. Obergeschoss und Sanitäranlagen. Drei Monate später, am 05. Juli feierte die Pfarrgemeinde Richtfest.


2006

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Der Bau des neuen Pfarrheims schritt zügig voran, sodass die Pfarrei am 07. Mai die Einweihung feiern konnte. Die kirchliche Segnung nahm Domkapitular Hans-Jörg Elsner vor.
Am Pfingstsonntag wurden durch Erzbischof Dr. Ludwig Schick 96 Seelsorge-bereiche in Kraft gesetzt. Nach langen Verhandlungen einigte sich die Pfarrei
St. Heinrich mit den beiden Nachbar- und Töchterpfarreien St. Kunigund und
St. Anna darauf gemeinsam einen Pfarreienverbund zu bilden. Die Seelsorge-einheit trägt den Namen "Bamberg-Ost".
Im Juli feierte P. Leonhard Donhauser OFM sein 40-jähriges Priesterjubliäum. Zugleich musste er sich aber auch von St. Heinrich verabschieden, da man seitens des Erzbistums seinen Gestellungsvertrag nicht verlängerte. Nach 18 Jahren als Pfarrer der größten Bamberger Pfarrei endet mit P. Leonhard die Ära der Franziskaner in St. Heinrich, aber auch in der Stadt Bamberg.
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Als neuer Pfarrer wurde Günter Höfer am 17. September durch Dekan Josef Eckert in sein neues Amt eingeführt.

 

 

2007
In diesem Jahr feierte die Diözese Bamberg ihr 1.000-jähriges Bestehen mit einer Vielzahl an Angeboten.


2008
Erstmals findet die jährliche Pfarrwallfahrt als gemeinsame Wallfahrt des Seelsorgebereichs Bamberg-Ost statt. So sollen sich die Gläubigen der Pfarreien St. Heinrich, St. Kundigund und St. Anna künftig gemeinsam auf den (Wallfahrts)Weg machen und dabei auch die Gemeinschaft im 2006 geschaffenen Pfarreienverbund pflegen.


2009

Fensterrenovierung III.08
Während der Sommermonate wurden die Fenster des Kirchenschiffes ausgebaut und durch neue ersetzt. Ein Teil der alten Glasfenster konnte eingeschmolzen und recycelt wiederverwendet werden. Im Hinblick auf Wärmedämmung, Lüftbarkeit und Helligkeit des Kirchenraumes wurde die Erneuerungsmaßnahme durchgeführt. Im Rahmen der Fensterarbeiten wurden auch die Wandflächen neben den Fenstern gereinigt und neu gestrichen, so dass nach der Reinigung von Apostelmosaiken und Kreuzwegbildern nun das gesamte Kirchenschiff gereinigt ist.
Am 13. September konnte die Pfarrei den 80. Weihetag ihrer Kirche feiern.

2010
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Am 27. Juni feierte Hans-Michael Dinkel in St. Heinrich seine Primiz. Er war seit Oktober 2007 zunächst als Praktikant, später als Diakon in der Pfarrei unterstützend tätig.

Zwei Jubiläen konnten gefeiert werden: im Oktober das 75-jährige Bestehen des Kirchenchores der Pfarrei  und im Dezember 60 Jahre KAB-Gemeinschaft St. Heinrich.

Die in die Jahre gekommene Mikrofonanlage wird durch eine neuwertige Anlage ersetzt, die den Kirchenraum besser beschallen soll. Zudem wurde eine Induktionsschleife eingebaut, die vor allem den älteren Gottesdienstbesuchern eine bessere Verständlichkeit ermöglichen soll.

Mosaik
Die 1934 eingebauten großflächigen Mosaiken der beiden Seitenaltäre konnten im Advent 2010 wieder freigelegt werden. Im Jahr 1968 wurden sie im Rahmen der Umgestaltung des Chorraumes hinter Putz gelegt wurden. Nach über 40 Jahren wieder freigelegt zeigen sie nun auf der linken Seite die heilige Familie und auf der rechten Seite Anna, Joachim und Maria. Die Rauschhuber-Madonna, die bislang auf der linken Seite des Chorbogen stand musste versetzt werden und fand ihren neuen Platz in der Gefangenenkapelle, wo der selbe Künstler das Kreuz mit dem Auferstandenen gestaltet hat.